- Bundesministerium der Finanzen:
„Mit dem vom Bundesministerium der Finanzen vorgelegten Referentenentwurf einer Finanzbildungsstrategie des Bundes liegt erstmals ein umfassender, ressortübergreifender Vorschlag für einen Handlungsrahmen zur Stärkung der finanziellen Bildung in Deutschland vor. Der Entwurf arbeitet die zentralen Herausforderungen der Finanzbildung heraus und überführt sie in konkrete Handlungsfelder und Maßnahmen.
Finanzielle Bildung ist ein wesentlicher Teil der Allgemeinbildung. Sie kann dazu beitragen, die individuelle Lebensführung zu erleichtern, Risiken zu meiden und Chancen zu nutzen, und sie ist nicht zuletzt eine Frage der Chancengerechtigkeit: Mehr Finanzkompetenz bedeutet mehr Möglichkeiten zu gesellschaftlicher Teilhabe, Unabhängigkeit und selbstbestimmtem Handeln. Der Entwurf bildet die Grundlage für die weitere Abstimmung und die nachhaltige Umsetzung der Strategie, die ab 2027 erfolgen wird.
Den vollständigen Entwurf können Sie hier herunterladen.“
- BAG-SB:
„Die BAG-SB begrüßt, dass die Bundesregierung mit der Finanzbildungsstrategie finanzielle Kompetenzen stärken und das finanzielle Wohlergehen der Bürgerinnen und Bürgern verbessern möchte. Besonders positiv hervorheben wollen wir, dass die Vermeidung von Überschuldung und der verantwortungsvolle Umgang mit Krediten als eigenes Handlungsfeld der Strategie verankert werden.
Aus Sicht der BAG-SB bleibt der vorliegende Entwurf an dieser Stelle jedoch hinter seinem eigenen Anspruch zurück. Überschuldung wird als relevantes Thema erkannt, die Rolle der Schuldenberatung und die notwendigen Strukturen zur Prävention und Bewältigung finanzieller Krisen werden jedoch zu wenig berücksichtigt.
Finanzbildung darf nicht dort enden, wo finanzielle Schwierigkeiten beginnen. Die konkreten Vorschläge der BAG-SB sind in der eingereichten Stellungnahme zu finden.
