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Statistisches Bundesamt: Zahl der Grundsicherungsempfänger gestiegen; ebenso die „Armutsgefährdung“

Anfang der Woche meldete das Statistische Bundesamt: „Zahl der Emp­fän­ger von Grund­siche­rung im Al­ter 2012 um 6,6 % ge­stie­gen“ (PM vom 22.10.2013). Heute nun meldet es: „Fast je­de sechs­te Per­son war 2011 ar­muts­ge­fähr­det“ (heutige PM) und führt aus: „Fast jede sechste Person – das entsprach 16,1 % der Bevölkerung oder rund 13 Millionen Menschen – war in Deutschland im Jahr 2011 armutsgefährdet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hat sich damit der Anteil gegenüber 2010 (15,8 %) etwas erhöht. Dies ist ein zentrales Ergebnis aus der Erhebung LEBEN IN EUROPA (EU-SILC) 2012. Eine Person gilt nach der EU-Definition für EU als armutsgefährdet, wenn sie über weniger als 60 % des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung verfügt (Schwellenwert für Armutsgefährdung). 2011 lag der Schwellenwert für eine allein lebende Person in Deutschland bei 980 Euro im Monat (11 757 Euro im Jahr), für zwei Erwachsene mit zwei Kindern unter 14 Jahren bei 2 058 Euro im Monat (24 690 Euro im Jahr). Staatliche Sozialleistungen sind in den Einkommen bereits enthalten, Steuern und Sozialabgaben sind abgezogen.“