„Schuldnerberatung im Spannungsfeld zwischen Engagement und Routine“

Noch einige Plätze frei!

Hiermit laden wir herzlich zum Seminar

„Schuldnerberatung im Spannungsfeld zwischen Engagement und Routine“
mit Eva Lüffe-Leonhardt

am Dienstag, 9. Mai 2017, von 10 – 17 Uhr ein

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„Engagement“ bedeutet verbindliche Einlassung, Einsatz für die Sache und sichtbare Arbeitsfreude und Spontaneität. „Routine“ heißt Arbeitsexpertise, Ritualisierung, Fertigkeit und ist Teil der Entwicklung zur Profession.

Beide „Tugenden“ sind starke Kräfte im Motivationshaushalt der beruflich Tätigen. Personen im sozialen Wirkungskreis sind gut aufgestellt, wenn sie den Zugang zu beiden Ressourcen im Augen behalten und auch nach mehreren Berufsjahren mit „Engagement und Routine“ unterwegs sind. Die gute Balance zwischen den scheinbar widersprüchlichen Ressourcen sichert uns einen ausgewogenen Energiehaushalt (Motivation) im beruflichen Tun. Kommt es zu Ungleichgewichten d.h. ein „zuviel“ an ungebremsten Einsatz oder ein „zuviel“ an Arbeitsroutine und Gewohnheit wird das „Energiefässchen“ zu wenig gefüllt bzw. läuft ständig leer.

Wir sprechen von einer großen Herausforderung: Die Neugier und Kreativität der ersten Stunde bewahren und parallel Reifeprozesse in Form von Routine und Systematik aufbauen. Geht das? Zumal Stress und Anspannung dem gut ausbalancierten System zusetzen und den Beschäftigten in die ungesunde „Überspitzung“ treiben: aus überdosiertem Engagement wird ungesunde Verschwendung, aus ständiger Routine sprießen Keime der Langeweile mit dem Gefühl der Rotation.

In wieweit sind Sie als Beraterinnen in Ihrer Arbeitsmotivation von den Polen „Engagement“ und „Routine“ beeinflusst?

Die eintägige Veranstaltung richtet sich an alle pädagogischen und juristischen Berater/innen in der Schuldnerberatung. Das Leitthema orientiert sich an den Leitfragen:

  • Wie verhält sich die Dynamik zwischen den „Polen“ im Spannungsfeld der Beratungsprozesse mit Klienten?
  • Gibt es ein typisches „Profil“ im Motivationssystem der BeraterInnen? Welche Stressfaktoren (Klienten, Umfeldfaktoren, innere Prozesse) stören das Gleichgewicht?
  • Was kann ich wie, wo verändern, um Überspitzungen zu vermeiden?

Die Tagesveranstaltung ist lösungsorientiert aufgebaut. Nach einer Phase der Konzept- und Modellvermittlung füllen „Übungen“ und handelndes Ausprobieren am Alltagsfall den Seminartag.

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